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Nach dem MC12 nun der MC20 –
Die Rückkehr des Dreizacks

Editorial  
MC12 vor dem Prime Tower in Zürich

Nur wenige Automobilhersteller können auf eine solch lange, traditionsreiche Geschichte zurückblicken wie Maserati. 1914 in Bologna als Familienunternehmen von Alfieri Maserati gegründet, hinterlässt Maserati bereits früh Spuren im Rennsport. Bis zum Zweiten Weltkrieg gewinnt Maserati insgesamt 19 Rennen in verschiedenen Klassen. Später wird der legendäre Juan Manuel Fangio mit dem 250F Formel 1 Weltmeister. Auch Sir Stirling Moss fährt zu dieser Zeit Rennen für die Italiener. In den 1960er-Jahren sorgte der dramatische Tipo 60/61 «Birdcage» für Aufsehen und Siege auf der Rennstrecke.

Im Jahr 2004 folgt dann mit dem MC12 ein streng limitierter Supersportwagen, welcher auch die Rückkehr auf die Rennstrecke für Maserati bedeutete. Es handelt sich um ein so genanntes Homologationsmodell um an der FIA-GT-Meisterschaft teilzunehmen. Beim Bau des MC12 arbeitete Maserati mit Ferrari zusammen, die zu dieser Zeit den «Enzo» bauten. So ist der MC12 sowohl technisch als auch optisch eng mit dem begehrten Ferrari Enzo verwandt. Ursprünglich sollten nur 25 Fahrzeuge gebaut werden. Damit wäre das Reglement der FIA-GT-Meisterschaft erfüllt worden, das für ein neues Fahrzeug der GT1-Kategorie (größte Sportwagenklasse) eine Produktion von mindestens 25 straßenzugelassenen Fahrzeugen vorsieht. Diese 25 Fahrzeuge waren Ende 2004 fertiggestellt und zu diesem Zeitpunkt bereits alle verkauft. Allerdings gab es noch genügend potenzielle Kunden, sodass Maserati wegen der hohen Nachfrage noch 25 weitere Fahrzeuge auflegte. Deshalb existieren vom MC12 lediglich 50 Kundenfahrzeuge. 12 weitere wurden für den Racing-Gebrauch gebaut. Der Name ist beim MC12 übrigens Programm, denn MC12 steht für nichts anderes als Maserati Corse 12 cilindri. Worte, welche das Herz eines jeden Rennsportfans und Sammlers schneller schlagen lässt.

Nun kehrt der Dreizack mit dem MC20 zu seinen Wurzeln zurück. Mit 630 PS und einem Leergewicht von 1470 kg beschleunigt der Maserati in weniger als drei Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 325 km/h. Mit diesen Werten ist der MC20 der stärkste Maserati, welcher je in Serie produziert wurde. Dabei eine prägende Rolle spielt der neue Motor, der den Namen «Nettuno» trägt und unter anderem Technik aus der Formel 1 verwendet. Es ist der erste Motor in über 20 Jahren, den Maserati selber entwickelt hat. Optisch erinnert er an den oben beschriebenen MC12.

Der MC20 kann als Aufbäumen einer Rennsportikone verstanden werden. Als Aufbäumen eines Herstellers, dem es in jüngerer Vergangenheit nicht immer nur gut ging. Gleichzeitig präsentiert er aber auch die Rückkehr einer Firma zu ihren Wurzeln im Rennsport.

Wir freuen uns, eine solch historische Marke wie Maserati für Sie im Angebot zu haben. Maserati zeigt mit dem MC20 das Potenzial, welches in der Marke steckt. Besuchen Sie doch unseren Standort in Reinach BL oder unseren Internetauftritt bicollection.ch, wenn Sie mehr über den MC20 oder Maserati im Allgemeinen erfahren möchten.

Mehr Eindrücke unseres MC20: Bitte klicken